Entfaltung

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grün grün grün!

Ha!

Wir haben es geschafft- der Winter liegt hinter uns, die Tage werden wieder heller, die Nachbarn ratschen wieder auf der Straße miteinander...und: die Pflanzen- unsere stillen Begleiter erwachen langsam aus dem Winterschlaf!

Der Tannenbaum als immergrüner Träger und Bewahrer unseres Vetrauens darauf, dass auch der Winter endet kann sich wieder entspannt einreihen in das Meer von Grün!

Auch wenn die Tage regnerisch sind... spürt Ihr es auch? Der Frühling ist da! Die Vögel zwitschern wild, Schneeglöckchen ziehen sich langsam zurück, die Luft weht einen warmes Hauch um unsere Nase, die ersten Frühlingsboten zeigen sich: Veilchn, Schlüsselblumen, Schlehenblüten, Narzissen, Bärlauch... es hat bereits begonnen, das neue Kräuterjahr!

 

Heute ist Gründonnerstag, das Osterwochenende steht unmittelbar vor unserer Tür. Einkaufshektik, Ostereier färben, Osterbrot backen, putzen, dekorieren,... wir sind wieder voller Elan und Tatendrang. genauso wie die Pflanzen und Tiere strotzt unsere Vitalität.

Viriditas! Diese Wortschöpfung von Hildegard von Bingen beschreibt die Lebenskraft, der Lebenssaft, die Vitalität, die Grünkraft welche in allen Wesen innewohnt. Wir teilen uns Diese mit anderen Tieren und Pflanzen, vereint in der Liebe zum Leben.

 

Gründonnerstagsuppe

Heute kannst Du Dich bewusst vorbereiten, reinigen und verbinden mit dem Frühjahr, den Kräutern und Viriditas.

Die 9 Kräutersuppe verleiht Vitalität, entschlackt, nährt. Sie soll Gesundheit für das ganze Jahr verleihen!

Schon in vorchristlicher Zeit war die 9 Kräutersuppe fester Bestandteil des Frühlingsfestes, welches wir Ostern nennen.

 

Alternativ gibt es auch die Frankfurter grüne Sauce- für Rohkostliebhaber... super lecker!

 

Übrigens, ob es die Göttin Ostara wirklich gab ist umstritten, vermutet wird, es handelt sich um einen regionalen namen der Göttin Freya, welche für Fruchtbarkeit, Natur, Tiere steht.

Als Symbole der Fruchtbarkeit dienten schon immer Eier und Hasen, welche Ostara bzw. Freya begleiten!

 

Rezept 9 Kräutersuppe

Zutaten für 2 Personen

  • 3-5 händevoll Wildkräuter- 9 verschiedene: z.B. Brennnessel, Giersch, Vogelmiere, Labkraut, Bärlauch, Schafgarbe, Gundelrebe, Sitzwegerich, Löwenzahn, Scharbockskraut, Gänseblümchen
  • etwas Fett/ Öl nach Wahl
  • 1 Zwiebel
  • 2 Kartoffeln
  • 750 ml Wasser oder Gemüsebrühe
  • 50 ml Sahne (-ersatz)
  • Salz, Pfeffer
  • nach Belieben etwas geriebene Muskatnuss

Zubereitung

  1. Die Zwiebel klein schneiden und in Butter oder Öl glasig dünsten.
  2. Kartoffeln schälen, würfelig schneiden und kurz mitbraten.
  3. Das Ganze mit Wasser oder Brühe aufgießen, salzen und kochen lassen (bis die Kartoffeln weich sind).
  4. Die Wildkräuter grob schneiden und einige Minuten mitköcheln lassen.
  5. Das Obers dazu gießen und nach Belieben mit Pfeffer und Muskatnuss würzen.
  6. Gut pürieren und hübsch anrichten mit Blüten

 

Tipp für das Osterbrot:

versuche doch einmal Kräuterbutter mit Veilchen- und Gänseblümchenblüten, gesüßt als Brotaufstrich.

mmmmmmmhhhhhhh........!

 

Alles liebe,

Eure Nauka

 

 

 

 

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All Ein Sein

Einsamkeit wird oftmals mit Verlassen sein, ungeliebt sein, Langeweile in Verbindung gebracht.

Mittlerweile weiß ich um die Qualitäten des Alleinseins.

 

Das hat bei mir lange gedauert. Kennst Du dass- Du kannst mit Dir Selbst Nichts anfangen? Oder wenn Du alleine bist kommen Deine Ängste und Dämonen zum Vorschein? Dann neigt man dazu die Leere füllen zu wollen oder die Dämonen zu Übertönen. Wir chatten, SMSen, schauen Fernsehen, hören Musik, machen Sport, Essen... all die Dinge welche uns ablenken von den inneren Dialogen.

 

 

Betrachten wir uns das Wort Alleinsein

All Eins Sein

Ganz sein, vollkommen sein

Die deutsche Sprache ist manchmal erstaunlich.

Ist es nicht genau Das was wir immer anstreben? Ganz bei uns zu sein? Ganz zu sein? Wieso ertragen wir es nicht ganz für uns zu sein- All Eins zu sein?

Weil es uns dazu zwingt, unangenehme Dinge zu betrachten.

Neulich habe ich in einem Vortrag von Eberhard Bärr gehört: wenn Du meinst Du bist mit Dir im Reinen, dann setze Dich 2 Stunden hin und mache: Nichts, auch nicht meditieren.

 

Das erfordert schon Mut. Allein sein,  Eins Sein, Vollkommen Sein.

 

Versuche in kleine Schritten Deine Einsamkeit zu kultivieren.

 

Esse zum Beispiel in der Stille. Mach Dir ein gutes Essen, Sorge für Dich, nimm Dir dafür Zeit.

Nimm Dir immer wieder 5 Minuten des Nichts tuns. Trete in Kontakt mit Dir Selber.

Mache Yoga für Dich, Deinen Atem, Dein Wohlbefinden- nicht um Anderen zu beweisen, dass Deine Ausdauer und Beweglichkeit gut ist oder Dir zu beweisen dass Du ein guter Yogi bist.

Mache den Schritt auf die Matte, in dem Bewusstsein, dass Du es nur für Dich machst. Yoga ist Arbeit.

Der Lohn ist, dass Du Deinen Dämonen zuhören lernst- oft erscheinen Sie größer und wilder als Sie eigentlich sind. In Wahrheit sind unsere Dämonen verletzte innere Kinder, welche in den Arm genommen werden wollen.

 

Dann entsteht Liebe für Dich Selbst, daraus entsteht echte Liebe für Dein Gegenüber, so entsteht Frieden.

 

Also: trau Dich und freue Dich darauf Deine EinSamKeit zu finden!

 

"Und wie kann aus diesem Gefühl der Unfähigkeit, Mitgefühl entstehen?

Mitgefühl keimt auf, wenn Du Dich in Deinem eigenen Sein vollkommen geerdet fühlst. Du sagst; „Genau so bin ich.“ Du hast keine Ideale zu erfüllen. Und sofort findest Du Erfüllung!

Die Rosen blühen so schön, weil sie nicht versuchen, zu Lotusblumen zu werden. Und die Lotusblumen blühen so schön, weil sie keine Legenden über andere Blumen gehört haben. Alles in der Natur ist so sehr im Einklang, weil Niemand mit Anderen konkurriert, Niemand versucht, jemand Anderes zu sein. Alles ist so, wie es ist.

Verstehe, worauf es ankommt! Sei einfach Du selbst, und vergiss nicht, Du kannst nichts Anderes sein, wie sehr Du Dich auch anstrengst, alle Mühe ist vergebens. Du kannst einfach nur Du selbst sein."

- Osho

 

 

 

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