Canima

persönlicher Blog

Canima- Canis + Anima - Hunde + Seele- Hundeseele
Das Wort Canid steht für Hunde und hundähnliche Tiere.
Das englische Wort “candide” steht laut Dictionary für: aufrichtig, offenherzig, freimütig, unvoreingenommen, ungestellt, unparteiisch, ehrlich- und ich finde es passt gut in die Wortkonstruktion “Canima”. Denn all Das ist meine Erfahrung mit meinem Leben mit Hunden.

Aktuelles am 10.05.20- Corona

Liebe Freunde,

Ab Mo, 11.05.20 darf ich in Kleingruppen unterrichten und Einzelstunden geben- unter verschiedenen Auflagen.

 

Letzte Woche habe ich nicht damit gerechnet, aber eine sehr nette Frau vom Ordnungsamt hat sich Zeit für mich genommen und mir schriftlich gemailt was ich darf und unter welchen Konditionen.

KollegInnen starten ab morgen wieder voll durch und ich fühle mich gebremst.

Gebremst in meinem Enthusiasmus Euch wieder zu sehen, mit Euch "in Echt" zu praktizieren,...

 

Was mir auffällt ist, dass die ernste Lage der weltweiten Pandemie, in Welcher wir uns befinden, durch den glimpflichen Verlauf in Deutschland, irgendwie nicht mehr auf dem Schirm zu sein scheint. Ich weiß, die Wirtschaft ist nicht unwichtig. Auch ich habe meine blauen Augen bekommen.

 

Was mir Sorge macht, ist die momentane Stimmung. Angst, Theorien, emtionale Dysbalancen, Konflikte über die korrekten Quellen,... das Alles bringt uns nicht weiter.

 

Hier ein Zitat meines Lehrers Mark Whitwell dazu:

"...but I know there is a rush to normality because that is all we know in the old systems of commerce, pollution, cruelty to humans and animals. I think the hopeful changes will just evolve naturally out of necessity. Apparently we have finally reached the low level of CO2 emissions we need to save ourselves as outlined by the Paris Accord. But they say we have to maintain it from now on. Grow local food, do your Yoga, love life and survive is the key.(...)"

 

"...ich weiß, es gibt eine Eile wieder zur Normalität zu finden, denn dass ist Alles was wir kennen im alten System des Kommerz, Umweltverschmutzung, Grausamkeit Tieren und Menschen gegenüber. Ich denke die hoffnungsvollen Veränderungen entwickeln sich auf natürliche Weise durch die Notwendigkeit dessen. Anscheinend haben wir endlich die niedrige CO2 Emmisionsgrenze erreicht, Welche wir benötigen, um uns selbst zu retten (laut Pariser Vereinbarung). Regionale Lebensmittel anbauen, Dein persönliches Yoga zu praktizieren, das Leben lieben und Überleben sind der Schlüssel..."

 

Was will ich damit sagen?

Die letzten Wochen habe ich gespürt, dass es nach Corona nicht mehr so sein wird wie vorher.

Ich habe auch klar gespürt, dass ich es auch nicht möchte.

Was ich möchte sind Menschen auf ihrem Weg zu begleiten und mit allen mir möglichen Mitteln versuchen möchte, Sie zu unterstützen auf ihrem Weg zu mehr Balance, innerem Frieden, Freundlichkeit, einem Körper voller Freude und dem Blick auf unsere wundervolle Natur- zu Welcher wir gehören.

(Das Geld dazu brauche ich einfach, weil ich meine Versicherung, meine Krankenkasse, meinen Vermieter nicht mit Atemempfehlungen bezahlen kann... ;)  )

 

In den nächsten Wochen wird es (zwangsläufig) Veränderungen geben.

Was ich aber nicht mache ist, aus einer wirtschaflichen Lage heraus zu reagieren, sondern aus einer inneren Haltung heraus zu agieren.

 

Yoga Kurse

- Yogakurse voraussichtlich erst ab 01.06.2020 - nur draußen und (derzeit) max. 4 Teilnehmer

   (genauere Hygienevorschriften gibt es dann)

- Yogakurse (in echt) nur noch in festen Gruppen - keine offenen Stunden mehr

- parallel Online Kurse offene Stunden vorerst weiter möglich

 

Einzelstunden

- sehr sehr gerne wieder!

- vorerst keine Massagen (auch wenn Kollegen wieder damit anfangen- ich bin lieber noch vorsichtig)

- eye.motion: neue Form der Körperarbeit zum Kennenlernangebot vom 01.06.20- 14.06.20 für 50€/60 Min.

- Termine draußen: ohne Maske möglich

- Termine drinnen: nur mit Maske möglich

 

Aussicht:

Seit letztem Jahr bereits (unabhängig von Corona) reift in mir ein Gedanke. Mein Anliegen ist es, Menschen wieder zu helfen, dass sie sich gut fühlen in ihrem eigenen Körper, und als Teil des Ganzen erleben. Ein großer Teil ist bereits durch meine Vana Basisausbildung real geworden.

Es wird aber weiter gehen.

 

  1. Hierfür baue ich derzeit eine Plattform im Grünen (Wilden), auf Welcher ich langfristig vermehrt meine Angebote ausbaue. Nähere Infos folgen bald dazu.
  2. Es wird eine Gruppe geben für Menschen, Welche sich für einen Zeitraum intensiver mit Natur & Yoga befassen möchten.
  3. Langsfristig wird der Großteil der Kurse in Gruppen umstrukturiert. Dass hat mehrere Gründe, Welche ich näher erläutere wenn es soweit ist.
  4. Es wird eine weitere Ausbildung geben zum Thema "ganzheitlicher und körperorientierter Ernährung". Diese Ausbildung steckt gerade in der Entwicklung und wird im Laufe der nächsten Wochen näher vorgestellt.
  5. Es wird mehr Treffen geben am Lagerfeuer mit Geschichten und Austausch

Von Herzen wünsche ich uns die Entwicklung aus der Entfremdung, hin zu echten Kontakten, zu Verbindung und Austausch.

 

"a teacher is no more than a freind, and no less than a friend" - Mark Whitwell

-Deine Nauka

Canima Gedanke

Eine gute Freundin sagte einmal zu mir: Nauka, ich glaube Du warst in Deinem früheren Leben ein Hund.

Im Stillen dankte ich Ihr für das Kompliment.

Wenn ich Hunde sehe, geht mir das Herz auf.

Mein Leben mit meiner Hündin Elli, hat Alles verändert.

Sie ist auch über Ihren Tod hinaus meine Lehrerin.

 

Ich möchte nicht nur sensibilisieren für diese besonderen Wesen der Caniden, sondern Ihnen eine Stimme verleihen.

Ich möchte die Menschen und Hundebesitzer sensibilisieren, sich auf dieses große Abenteuer einzulassen der unmittelbaren und bedingungslosen Liebe, aus Welcher wir lernen können.

Wir lernen uns Selbst besser kennen und beginnen einen stillen Dialog mit unseren Weggefährten auf Augenhöhe und Gegenseitigem Respekt.

 

Elli Radinger, die bekannte Wolfsforscherin, beschreibt dass Wolfsrudel ähnlichere Strukturen zu Menschenfamilien haben als Affenfamilien. Erstaunlich!

Betrachtet man aber näher diese These, so ist sie gar nicht weit weg geholt.

In Ihrem Buch "die Weisheit der Wölfe" erklärt sie recht kurzweilig, was wir- als Mensch- von Wölfen lernen können.

 

Ich bin davon überzeugt, dass Hunde selbst Botschafter sein können.

In einer Zeit, in Welcher wir uns abgeschnitten von der Natur fühlen, hilflos und depressiv, können Hunde -wenn wir sie lassen- uns an die imaginäre Hand nehmen und uns in unsere eigene Wildheit zurück führen.

 

Alles, was ich heute weiß und erfahren habe, habe ich erlebt wegen Elli. Sie zeigte mir meinen Weg, nahm mich mit, veränderte meine Perspektive, berührte mein Herz bis es zu vibrieren begann und seit dem nicht mehr stumm ist.

Kräuterkunde, Yoga, meine Selbstständigkeit, meine Fähigkeit frei vor Menschen zu sprechen, meine Kraft zu respektieren, meine Sturheit anzunehmen sind dabei nur einige Aspekte.

 

-Nauka

Brennnessel Pflanzenportrait

die Brennnessel- eine meiner Herzenskräuter.

Diese saftig-tiefgrüne heimische Pflanze ist eine Besonderheit. Von vielen Menschen und Tieren gemieden, da Sie sich wehrt!


Ihre Eigenschaften, Welche Sie für mich besonders macht sind Kraft und Stärke, Heilung und Abgrenzung, Freundlichkeit und Distanz. Sie ist stark nährend mit ihrer Vielzahl an Vitaminen, Mineralstoffen (Allen voran Eisen, Vitamin C), sowie Eiweiß und Chlorophyll.

 


In den letzten Jahren hat Sie mir schon so oft gute Dienste geleistet: als Lebensmittel, als Heilmittel, als Düngemittel, als Kraftmittel, als Meditationsmittel.


Wolf Dieter Storl bezeichnet Sie als das "hier-und-jetzt-Kraut", weil im unachtsamen Umgang mit Ihr, bekommt man Eine gewischt!


In Ihren brennNadeln befindet sich Ameisensäure und der Eiweißanteil ist so hoch, dass manch ein Kräuterkundler Sie als Zwischenwesen zwischen Pflanze und Tier sieht, denn diese Eigenschaften geben Ihr etwas animalisches...
Außerdem gibt es sowohl männliche, als auch weibliche Pflanzen!

Rezept für ein ayurvedisches Kartoffel-Brennnessel-Gratin findest Du hier

weitere Infos zur Brennnessel folgen...

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Entfaltung

Habt Ihr schonmal Pflanzen aus einem Samen selbst gezogen? Habt Ihr schonmal die Entwicklung einer Pflanze beobachtet, erlebt, bewusst wahrgenommen?

 

Seit letztem Jahr probiere ich mich als Hobby Gärtnerin. Blutiges Greenhorn, Erfahrung des Scheiterns, der Enttäuschung,aber auch der Hingabe an das Leben, des Wachstums und der Reife begleiten diesen Weg.

Immer wieder entstehen neue Erkenntnisse über das Leben, die Welt und das Sein.

 

Ein Saatkorn birgt das Potential seiner ganzen Existenz in sich.

Wenn die Umstände stimmen, hat dieses Saatkorn die Möglichkeit all Das zu werden, wofür es ins Leben gekommen ist. Aus einem Tomatensamen kann kein Kürbis wachsen, eine Eichel wird Niemals ein Veilchen und auch wenn es sich noch so sehr anstrengt- aus einer Kartoffel wird kein Flieder!

Nun kann sich die Kartoffel ihr ganzes Leben lang Vorwürfe machen dass es kein Flieder wurde, wo doch um Sie herum viele Fliedern wuchsen, wo doch der Gärtner sagte: "ach Kartoffel, wärst Du doch wie ein Flieder so schön, dann würde ich Dich wachsen lassen", die unmittelbaren Pflanzen sagten: " Du bist ja nur eine Knolle im Dreck".

Die Kartoffel hat Alle enttäuscht und trotz aller Anstrengung ist sie doch nur eine Kartoffel geblieben...die Kartoffel konnte nur ihr  Potential entfalten und sah doch nicht die Schönheit ihres Potentials: die wunderschönen kleinen Blüten, die Grundlage für Hungersnöte zu sein, Eine Bienenbuffet welches so wichtig ist in unserer Zeit, fruchtbar und ausdauernd,...

 

Aber so ist das nicht in der Natur!

Die Kartoffel strahlt voller Stolz und Lebenslust in die Welt, genauso wie das Veilchen neben dem Gänseblümchen, neben der Rose, neben dem Löwenzahn! Und Alle Pflanzen erfreuen sich an ihrer ganz eigenen, besonderen Schönheit, Ihrer Existenz und den Elementen.

 

Betrachten wir den Fenchel,

Welcher sich vor einigen Jahren selbst in meinem garten eingepflanzt hat und Welchen ich 3 Jahre lang habe wachsen lassen:

Plötzlich war Sie da: die kleine grüne Feder, die sich aus der Erde reckte und ich nicht schlecht staunte. Wo kommst Du denn her? Sie sagte: "ach, ich war zufällig in der Erde, Welche Du hierher gestreut hast."

Also gut. Ich betrachtete diese kleine Existenz: Ich sah noch Reste vom Fenchelsamen, Welchen ich bis dahin nur vom Tee kannte: aufgesogen mit Wasser, voller Kraft und Lebenshungrig aufgeplatzt, explodiert, Wurzeln in die Erde gesetzt um dann diese kleine Feder- den ersten Trieb- in die Welt zu schicken.

Wasser, Erde, Mikroorganismen, Würmer, Mist, Sauerstoff,Wind, Dürre, Blattläuse, Bienen, Licht, Geduld, Sein-lassen, Platz,... alle Elemente so fein aufeinander abgestimmt, so dass diese kleine Pflanze sich entfalten konnte. Trotz mancher Widrigkeiten,  von der Welt geliebt um zu eben diesem Fenchel zu wachsen, Welcher schien als wenn Ihn Niemand aufhalten könne. Nach allen Seiten hin sich ausstreckte, Tausende von kleinen gelben Blüten, Raupen eine Heimat bot, einen unglaublig schönen Duft verbreitend bis Er etwa 2 Köpfe höher als ich wuchs und solch einen Umfang beka, dass ich mit meinen Armen nicht halb so weit um Ihn herum greifen konnte.

 

Genau dieses Potential steckt in Jedem von uns.

Durch meine Arbeit mit Menschen, den Begegnungen unter vier Augen, den Gespächen, den Übungen, den Gefühlen, den Wünschen, den Sehnsüchten, den Verletzungen, der Trauer, den Enttäuschungen,... sehe ich hindurch und sehe das Potential. Ich sehe die Schönheit, den keimling, Welcher viellecht zu früh abgebrochen wurde aber dennoch mit aller Kraft versucht einen neuen Trieb zum Wachsen zu bringen. Ich sehe den Gärtner, der voller Enttäuschungen der Kartoffel vorwirft kein Flieder zu sein, ich sehe Dein Herz, welches sich fürchtet sich zu entfalten.

Alles was es braucht ist: Dich Sein zu lassen und zu lernen darauf zu vertrauen, dass Du einzigartig bist und es Nichts zu suchen gibt. Lass Dich entfalten.

Das ganze Potential steckt in Dir.

Werde Der, Der Du bist!

 

Deine Nauka

 

 

grün grün grün!

Ha!

Wir haben es geschafft- der Winter liegt hinter uns, die Tage werden wieder heller, die Nachbarn ratschen wieder auf der Straße miteinander...und: die Pflanzen- unsere stillen Begleiter erwachen langsam aus dem Winterschlaf!

Der Tannenbaum als immergrüner Träger und Bewahrer unseres Vetrauens darauf, dass auch der Winter endet kann sich wieder entspannt einreihen in das Meer von Grün!

Auch wenn die Tage regnerisch sind... spürt Ihr es auch? Der Frühling ist da! Die Vögel zwitschern wild, Schneeglöckchen ziehen sich langsam zurück, die Luft weht einen warmes Hauch um unsere Nase, die ersten Frühlingsboten zeigen sich: Veilchn, Schlüsselblumen, Schlehenblüten, Narzissen, Bärlauch... es hat bereits begonnen, das neue Kräuterjahr!

 

Heute ist Gründonnerstag, das Osterwochenende steht unmittelbar vor unserer Tür. Einkaufshektik, Ostereier färben, Osterbrot backen, putzen, dekorieren,... wir sind wieder voller Elan und Tatendrang. genauso wie die Pflanzen und Tiere strotzt unsere Vitalität.

Viriditas! Diese Wortschöpfung von Hildegard von Bingen beschreibt die Lebenskraft, der Lebenssaft, die Vitalität, die Grünkraft welche in allen Wesen innewohnt. Wir teilen uns Diese mit anderen Tieren und Pflanzen, vereint in der Liebe zum Leben.

 

Gründonnerstagsuppe

Heute kannst Du Dich bewusst vorbereiten, reinigen und verbinden mit dem Frühjahr, den Kräutern und Viriditas.

Die 9 Kräutersuppe verleiht Vitalität, entschlackt, nährt. Sie soll Gesundheit für das ganze Jahr verleihen!

Schon in vorchristlicher Zeit war die 9 Kräutersuppe fester Bestandteil des Frühlingsfestes, welches wir Ostern nennen.

 

Alternativ gibt es auch die Frankfurter grüne Sauce- für Rohkostliebhaber... super lecker!

 

Übrigens, ob es die Göttin Ostara wirklich gab ist umstritten, vermutet wird, es handelt sich um einen regionalen namen der Göttin Freya, welche für Fruchtbarkeit, Natur, Tiere steht.

Als Symbole der Fruchtbarkeit dienten schon immer Eier und Hasen, welche Ostara bzw. Freya begleiten!

 

Rezept 9 Kräutersuppe

Zutaten für 2 Personen

  • 3-5 händevoll Wildkräuter- 9 verschiedene: z.B. Brennnessel, Giersch, Vogelmiere, Labkraut, Bärlauch, Schafgarbe, Gundelrebe, Sitzwegerich, Löwenzahn, Scharbockskraut, Gänseblümchen
  • etwas Fett/ Öl nach Wahl
  • 1 Zwiebel
  • 2 Kartoffeln
  • 750 ml Wasser oder Gemüsebrühe
  • 50 ml Sahne (-ersatz)
  • Salz, Pfeffer
  • nach Belieben etwas geriebene Muskatnuss

Zubereitung

  1. Die Zwiebel klein schneiden und in Butter oder Öl glasig dünsten.
  2. Kartoffeln schälen, würfelig schneiden und kurz mitbraten.
  3. Das Ganze mit Wasser oder Brühe aufgießen, salzen und kochen lassen (bis die Kartoffeln weich sind).
  4. Die Wildkräuter grob schneiden und einige Minuten mitköcheln lassen.
  5. Das Obers dazu gießen und nach Belieben mit Pfeffer und Muskatnuss würzen.
  6. Gut pürieren und hübsch anrichten mit Blüten

 

Tipp für das Osterbrot:

versuche doch einmal Kräuterbutter mit Veilchen- und Gänseblümchenblüten, gesüßt als Brotaufstrich.

mmmmmmmhhhhhhh........!

 

Alles liebe,

Eure Nauka

 

 

 

 

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